12. Juli 2022

Exkursion an den Standort Espenhain der Firma SCHOLZ Recycling GmbH

Praktische Prüfungsvorbereitung im Rahmen der Lehrveranstaltung Sortiertechnik


Teilnehmende an der Exkursion der Firma SCHOLZ Recycling GmbH am Standort Espenhain

Wer kennt sie nicht aus den Vorlesungen – Apparatezeichnungen, Prozessfließbilder und Schemen über denen man brütet und zu verstehen versucht, wie es denn funktioniert. Wo geht was rein? Was dreht sich? Was kommt raus? Welches Trennmerkmal nutzt man? …. das sind nur einige Fragen, die im Rahmen der Sortiertechniklehrveranstaltung theoretisch erläutert und mit Praxisbeispielen unterlegt werden.

Am Donnerstag den 23.6.2022 haben sich Studenten des Matrikels NÖWb20 und Mitarbeiter im Rahmen des Projektes LaNDER³ Impulsprojekt 7 -Recycling auf den Weg gemacht, um beim Unternehmen SCHOLZ Recycling GmbH fast alle Prozesse, die im Sommersemester gelehrt wurden einmal „live“ zu sehen.

Wir sahen beeindruckende Kräne und Bagger vor großen Müllhaufen, die das Annahmegut auf dem Platz manuell mischen und die Zuführung zum ersten Schritt – der Zerkleinerung –kontinuierlich sicherstellen.

Nach dem Aufschluss folgen mehrere Sortierschritte – begonnen bei der Magnetscheidung, über Schwimm-Sink-Trennungen, Klassierungen, Sichtungen bis zum sensorbasierten Klauben und immer wieder manuellen Arbeitsprozesse. Am Ende stehen Metallprodukte, Kunststoffprodukte und Ersatzbrennstoffe zum Weiterverkauf an Stahlwerke, die Zementindustrie oder Kunststoffrecycler.

Mit den Worten:„Jetzt habe ich Ihnen ganz grob unsere Anlagentechnik gezeigt. Um die Produktionslinien genau zu verstehen, muss man für jeden Prozessschritt 2-3 Tage einplanen. Vielleicht hat der Eine oder die Andere Lust, im Rahmen einer studentischen Arbeit wieder zu kommen“ beendete Dr. Wuschke den Rundgang. Nun konnten wir uns in der Betriebskantine stärken, bevor wir die Heimreise antraten – natürlich nicht ohne jede Menge Proben, die nun im LaNDER³ untersucht werden, ins Auto zu laden.

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Das Fazit der Studierenden fiel durchweg positiv aus:

„Jetzt habe ich verstanden, wie der Luftherd funktioniert – wenn man es einmal gesehen hat, dann wird der Prozess klarer.“

„Der Anteil an manuellen Prozessschritten hat mich überrascht. Das habe ich nicht erwartet.“

Als langjähriger Praxispartner engagiert sich die Firma bereits seit Projektbeginn 2018 als Partner für Praxissemester, Bachelor und Diplomarbeiten, wodurch die Studierenden am „Recyclingwerk der Zukunft“ mit ihren Arbeiten einen wichtigen Beitrag leisten.

Vielen DANK an Dr. Wuschke und sein Team für die gute Vorbereitung und Betreuung während der Exkursion.

Foto: Dr.-Ing. Maria Schäfer
Dr.-Ing.
Maria Schäfer
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Foto: Dipl.-Ing. Anett Kupka
Dipl.-Ing.
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