Pflichtpraktika

Freilandpraktikum Hydrobiologie

Der aus einem ehemaligen Braunkohletagebau entstandene Olbersdorfer See vor den Toren Zittaus bietet ideale Möglichkeiten zur Trophiebewertung eines stehenden Gewässers.

 

Lehrfach Hydrobiologie (Modulnummer 106630) im Modulkatalog der HSZG

https://web1.hszg.de/modulkatalog/index1.php 


Thema: Bewertung der Trophie eines stehenden Gewässers

Mit Hilfe eines Bodengreifers kann das Sediment beprobt werden.

Vom Boot aus wird ein Sauerstoff-/Temperaturprofil mit der Tiefensonde aufgenommen.

Mit dem RUTTNER-Schöpfer werden Wasserproben gewonnen, die anschließend im Labor auf ihren ph-Wert und ihre Leitfähigkeit, sowie den Gehalt an ausgewählten Ionen- und Elementkonzentrationen untersucht werden.

Die Sichttiefe, hier mit einer SECCI- Scheibe aufgenommen, ist ein wichtiges Maß für die Abnahme der Lichtintensität in der Tiefe und daraus abgeleitet, für die Ausdehnung der euphotischen Zone.

Fotos: Jana Dörnchen-Neumann

Labor(praktikum) Bodenkunde

Im Labor Bodenkunde werden die Studenten mit grundlegenden Methoden der Bodenanalyse vertraut gemacht.

Untersucht werden sowohl physikalische Bodenparameter, zum Beispiel

  • Körnungsverteilung (Sieb- und Schlämmanalyse, Pipattanalyse nach KÖHN),
  • Trocken- und Festsubstanzdichte (Tauchwägung),
  • gesättigte Wasserleitfähigkeit,
  • Wasserspannungskurven,

als auch chemische Parameter von Böden, zum Beispiel

  • pH-Wert,
  • S- und H-Wert,
  • Acidität,
  • Nährstoffgehalte.

Zusätzlich stehen Gesteins- und Mineralproben sowie Hilfsmittel zu deren Ansprache
(Auflichtmikroskop, Ritzbesteck, Reagenzien) zu Verfügung.

Freilandpraktikum Bodenkunde

Im Freilandpraktikum Bodenkunde werden Kenntnisse und Fähigkeiten zur Bodenansprache mit anerkannten Kartiermethoden und zur Bodenprobennahme vermittelt. Bei den Exkursionen spielt die Verbindung zwischen Landschaft, Vegetation, Boden und geologischer Vorgeschichte eine wichtige Rolle.

Freilandpraktikum Kartierung

(Freiland)Praktikum Vegetationskunde

Jedes Jahr im Juni besuchen Studierende der Spezialisierungsrichtung Naturschutz/Landschaftsplanung das FFH (Flora-Fauna-Habitat) - Gebiet Durbringer Moor um botanische Artenkenntnisse zu erlangen und das Management dieses sensiblen Lebensraumes kennen zu lernen.

 

Mehr Informationen:  Pdf

Letzte Änderung:28. Juni 2017

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