Lernergebnisse

Welche Kompetenzen werden Ihnen im Rahmen dieses Masterstudienganges vermittelt?

Die zu erreichenden Lernergebnisse werden im Sinne eines Befähigungsprofils als Gesamtheit von Fachkompetenzen (d. h. von Wissen und Fertigkeiten) und personalen Kompetenzen (d. h. Sozialkompetenzen und Selbständigkeit) verstanden. Durch ihre Vermittlung soll bei den Studierenden eine Handlungskompetenz im Themenfeld Integrierte Managementsysteme/Integriertes Management entwickelt werden.

Fachkenntnisse umfassen Wissen und Fertigkeiten. Bei dem Wissen handelt es sich in den Masterstudiengängen „Integrierte Managementsysteme“ und „Integriertes Management“ um spezialisiertes und konzeptionelles Faktenwissen und Fachkenntnisse zu:

  • Wissenschaftlichen Theorien und Modellen aus den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften,

  • Technologien im Bereich der Umwelt- und Energiewirtschaft,
  • umwelt-, arbeitsschutz-, energie-politisch und -rechtliche Vorgaben,
  • Vorgaben aus anderen normativen Rahmenbedingungen, v.a. der ISO- und DIN-Normen zu Qualitäts-, Umwelt-, Energie-, Arbeitsschutz-, IT-Sicherheits- und Nachhaltigkeitsmanagement,
  • Methoden und Instrumente des Projekt-, Lern- und Veränderungsmanagements.


Fertigkeiten werden bei den Masterstudiengängen unterschieden in kognitive und praktische Fertigkeiten, wobei eine Fertigkeit die Fähigkeit ist, erworbene theoretische Kenntnisse anzuwenden, um Aufgaben zu erfüllen und Problemlösungen zu entwickeln:

  • Kognitive Fertigkeiten: intuitives, analytisches, logisches und kreatives Denken zur Erkenntnis- und Informationsverarbeitung z. B. in Bezug auf die Ableitung von unternehmerischen Handlungspflichten  aus den politisch-rechtlichen Vorgaben, das Erkennen von systemischen und interdisziplinären Zusammenhängen in Ökosystemen, Lieferantennetzwerken oder bei der Integration von Managementsystemen.

  • Praktische Fertigkeiten: geschickte Auswahl und effiziente Anwendung geeigneter Methoden, Werkzeuge und Instrumente in konkreten Anwendungen und neuen Situationen. Gemäß dem interdisziplinären Ansatz der Studiengänge beziehen sich die praktischen Fertigkeiten sowohl auf natur- und ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen (z. B. Einsatz von Technologien) als auch auf Planungsaufgaben (Projektmanagement, Produktionsplanung), Führungsaufgaben (Leiten von Teams) als auch die Organisationsentwicklung (Umsetzung von Managementsystemen oder eines Nachhaltigkeitsmanagements).


Personale Kompetenz wird unterschieden in Sozialkompetenz und Selbständigkeit. Sozialkompetenz umfasst:

  • Die Fähigkeit zur Steuerung von Lern- und Veränderungsprozessen in Organisationen, z. B. bei der Einführung neuer Managementsysteme, die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit, z. B. bei der Auswahl geeigneter technologischer Lösungen unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Aspekte.
  • Generelle Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Konfliktmanagement, Kompromissfähigkeit, Einfühlungsvermögen.


Selbständigkeit bezieht sich auf:

  • Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Engagement, Motivation, Kreativität, Anpassung und Lernbereitschaft bei der Umsetzung gestellter Aufgaben. Die in den vorab genannten Bereichen erworbenen Kompetenzen sind wichtige Grundlagen für die Fähigkeit, Selbständigkeit umzusetzen.


Zu den Lernergebnissen auf Modulebene siehe www.hszg.de/Modulkatalog) und die undefinedZielematrix.

 

 

Letzte Änderung: 5. Juli 2017

Fachstudienberaterin

Prof. Dr. rer. pol.
Jana Brauweiler

Zittau, Haus Z VI/Raum 7
03583 612-4752
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j.brauweiler@hszg.de

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